| 
Collage: Jo Meyer
Hier
können Sie eine Materialienmappe (472 KB)
von Johannes Beissel (Theaterpädagoge am Stadttheater Fürth)
zur Vor- und Nachbereitung im Unterricht herunterladen
… und hier
gehts zu den Pressefotos
Es spielen: Michael Bang, Lars Gossing, Peter Pelzner, Panja-Kristin Rittweger,
Michael Schramm und Sabine Zieser
Regie: Jean-Paul
Denizon
Musik und Komposition: Peter Pelzner
Bühne & Puppenbau: Matthias Hänsel
Kostüme: André
Schreiber
Lichtdesign: Christian
van Loock
Licht- & Bühnentechnik: Sabine
Bock, Gabriela Wieczorek
Ton- & Videotechnik: Hubertus
Mohr, Frank Zeidler
Licht- & Bühnentechnik: Gabriela Wieczorek
und das Team des Kulturforum Fürth
Dramaturgie: Matthias
Heilmann
Regieassistenz: Niklas
Kammermeier
Theaterpädagogik: Johannes Beissel
|
Koproduktion des
Theater Mummpitz mit dem Stadttheater Fürth
Uraufführung:
Prometheus. Eine Weltgeschichte ab
10 Jahren
Ein
Stück vom Ensemble Theater Mummpitz
Eigentlich geht es
den Göttern recht gut in ihrem Olymp. Sie haben die Tiere erschaffen
und sind alle guter Dinge. Eines Tages formt Prometheus, Göttersohn
und Freund des Göttervater Zeus, aus Ton den Menschen. Die
Göttin Athene haucht ihm Verstand und Vernunft ein. Prometheus
lehrt die Menschen, all ihre Fähigkeiten zu gebrauchen.
Zeus, beunruhigt durch die neue Schöpfung, fordert Opfergaben.
Um von den Göttern für den versprochenen Schutz nicht
allzu schwere Bedingungen zu erstreiten, tritt Prometheus als Anwalt
seiner Menschen auf, Doch darüber hinaus reizt es ihn Zeus
zu überlisten: statt Fleisch jubelt er Zeus nur die Knochen
des Opfertiers unter. Der Göttervater bemerkt den Betrug und
verwehrt daraufhin den Menschen das Feuer. Da stiehlt Prometheus
es kurzer Hand.
Außer sich vor Wut bestraft Zeus sowohl Prometheus als auch
das Menschenvolk. Er schafft mit Hilfe Hephaistos, das Trugbild
einer wunderschönen Frau, Pandora, genannt die Allbeschenkte.
Er gibt ihr eine Büchse, in der unheilvolle Gaben eingeschlossen
sind. Pandora steigt zur Erde herab, hebt den Deckel und alle Übel
und Leiden schweben hinaus und bevölkern den Erdenkreis. Nur
die Hoffnung verbleibt in der Büchse, als Pandora sie schnell
wieder schließt. Prometheus selbst wird ebenso hart bestraft
und an einen Felsen im Kaukasus geschmiedet. Sein einziger Geselle
ist ein Adler, der täglich ein Stück von Prometheus’
Leber frisst. Doch der unbeugsame Prometheus glaubt fest an seine
Rettung.
In einer spannenden Geschichte, musikalisch begleitet
von dem E-Gitarristen Peter Pelzner, bringt das Ensemble des Theater
Mummpitz diesen antiken Schöpfungsmythos für junge Menschen
auf die Bühne.
„Die Zusammenarbeit zwischen dem Nürnberger Jugendtheater Mummpitz und dem Fürther Stadttheater bleibt eine Erfolgsstory. Auch der jüngste Streich, 'Prometheus. Eine Weltgeschichte', ist zu einem hinreißendem Stück Unterhaltung geraten und erntete am Donnerstag bei der Uraufführung im Kulturforum mit Recht donnernden Applaus. Binnen einer Stunde zaubert das Mummpitz-Team unter der Regie von Jean-Paul Denizon eine witzig-spritzige Mythologie-Rundfahrt auf die Bühne.“ (Fürther Nachrichten)
Von den Nürnberger Nachrichten wird die Inszenierung 2009 als kultureller Höhepunkt gewürdigt.
|