Das kleine Nachtgespenst
ab 4 Jahren
Das kleine Nachtgespenst erscheint den Leuten im
Traum.
Im Traum versucht es, die Leute zu erschrecken.
Dann bekommen die Leute Angst. Die Angst gefällt dem kleinen
Nachtgespenst. Die Angst kann es essen.
Eines Nachts kam es zu Herrn Schmitt, dem Flötenspieler.
Herr Schmitt schlief selig. Na ja, Herr Schmitt wollte selig schlafen.
Herr Schmitt hatte nämlich Angst.
Er hatte am nächsten Tag ein wichtiges Konzert. Vielleicht
das wichtigste Konzert überhaupt. Diese Angst roch das kleine
Nachtgespenst. Die Angst schmeckte nach Sahnekonzerttrüffel,
einfach herrlich.
Das kleine Nachtgespenst tanzte auf dem Atem von Herrn Schmitt.
Herr Schmitt musste niesen und vor Schreck verwandelte sich das
kleine Nachtgespenst in einen Menschen.
Nun erlebt Herr Schmitt seinen ersten Tag mit einem kleinen Nachtgespenst.
Und das kleine Nachtgespenst erlebt seinen ersten hellen Tag mit
all den Farben und Dingen, die es in der Nacht nicht zu sehen gibt.
Am Abend muss Herr Schmitt zu seinem wichtigsten Konzert. Und Herr
Schmitt hat Angst ...
Es spielt:
Michael Schramm
Es musiziert: Jeremias
Schwarzer (Blockflöte)
Regie: Andrea
Maria Erl
„Den Nürnberger Theatermachern ist
hier ein wunderbares Stück geglückt. Akustische Details
zwischen Gurgeln und Lokus-Spülung konkurrieren mit Wohlklang
pur. Der Herr der Blockflöten, Orchestermusiker und Dozent
an der Musikschule Nürnberg übrigens, liefert Wohlklang
von Feinesten.“ (Mittelbayerische Zeitung)
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