Mummpitz
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Zu Gast beim Theater Mummpitz …

Regie: Alex Byrne | Jean Paul Denizon |

Schauspiel: Lars Gossing | Thomas Stang |

Bühne/Kostüme: Stephanie Hacker | Matthias Hänsel | Maria Pfeiffer | Thurid Peine | André Schreiber |

Musik: Horst Faigle | Bettina Ostermeier | Peter Pelzner | Jeremias Schwarzer |

Grafik: Jo Meyer |

Fotografie: Rudolf H. Ott | Karin Rummel |


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www.nie-theatre.com

Alex Byrne (Regie)

Alex Byrne ist künstlerischer Leiter des multinationalen NIE-Theatre (New International Encouter), das 2001 als Zusammenschluss von KünstlerInnen aus verschiedenen europäischen Ländern entstand, um ein lebendiges, komisches und aufrüttelndes Theater zu erschaffen. NIE war bereits auf zahlreiche internationale Festivals eingeladen und gewann etliche Preise.
Darüber hinaus unterrichtet er in ganz Europa. Seine Schwerpunkte sind: Performance, Körpertheater und Schauspiel, z.B. „Der Schauspieler als Clown“.
Das Nürnberger Publikum konnte seine Arbeit schon 2006 im Rahmen des Festival panoptikum durch seine Inszenierung „The End of Everything Ever“ kennenlernen.

„Johanna Holzschwert“ ist seine erste Regiearbeit mit dem Ensemble des Theater Mummpitz, im Frühjahr 2012 wird er gemeinsam mit dem Ensemble die neue Produktion „Daniel“ (Arbeitstitel) für die Altersgruppe 10+ erarbeiten.
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Jean-Paul Denizon (Regie)

Nach dem Besuch des Conservatoire national supérieur d'art dramatique in Paris traf Jean-Paul Denizon auf Peter Brook, mit dem er lange Jahre als Assistent, Schauspieler und in weiteren Funktionen arbeitete. Seit 1991 ist er als Regisseur tätig. Darüber hinaus hat er sich als Übersetzer von italienischen Theaterstücken einen Namen gemacht. Von 1993 bis 1995 war er Künstlerischer Leiter des Jeune Theatre Européen in Luxemburg. Er leitet Theater-Workshops in ganz Europa und Australien. Darüber hinaus ist er Gastdozent an der Universität La Sapienza in Rom. Neben Regiearbeiten an deutschen Theatern ist er vor allem in seinem Heimatland Frankreich künstlerisch tätig.

„Willi und die große Mauer“ ist seine fünfte Produktion mit Theater Mummpitz. 2000 erarbeitete er die mehrfach preisgekrönte Inszenierung „Salto und Mortale“, 2001 „Die Geschichte von der unbekannten Insel“, 2007 „Pikko, die Hexe“ und 2009 „Prometheus. Eine Weltgeschichte“.

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Stefan Drücke
www.horst-faigle.de

Horst Faigle (Musik)

Geboren 1966, begann er im Alter von 13 Jahren autodidaktisch mit dem Schlagzeugspiel und war hiermit bald darauf im Bereich der Unernsten Musik tätig. Ab 1988 setzte er sich im Rahmen seiner Ausbildung an der Berufsfachschule für Musik in Dinkelsbühl mit dem Schlagwerk im Bereich der Ernsten Musik auseinander und wurde mit den Instrumenten Vibrafon, Marimba und Pauke bekannt. Von 1990 bis 1992 studierte er am Nürnberger Meistersinger-Konservatorium weiter, wonach er durch einen Wechsel in die Jazz-Abteilung wieder zur Unernsten Musik zurück fand. Seit 1990 studierte er Jazz-Mallets und Jazz-Drums und unterrichtete selbst an verschiedenen Institutionen sowie in seinen privaten Unterrichtsräumen. Seine Ausbildung beendete er 1996 als Diplom-Musikpädagoge. Im Januar 2012 wird er sein 30-jähriges Bühnenjubiläum feiern. Er ist regelmäßig auf den Bühnen Süd- und Ostdeutschlands zu hören. 2002 erhielt er mit der Gruppe FEINTON den Kulturförderpreis der Stadt Nürnberg.

Sein Debüt als Musiker und Spieler im Theater Mummpitz gibt er im Oktober 2011 in „Zanki Fransenohr“.

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Lars Gossing (Schauspiel)

„Ich komme aus einem Land, das es nicht mehr gibt und aus einer Stadt, die heute anders heißt. Ich hatte große Rollen in kleinen Theatern und kleine Rollen in großen Theatern. Ich habe das Spielen nicht an einer Schule gelernt, aber ich weiß trotzdem wie es geht. Ich lebe, wo ich gern bin und ich komme zu Besuch, wo man mich gern empfängt. Ich freue mich auf mein Gastspiel in Nürnberg, und wenn ich zu Eurer Freude spielen kann: Lars Gossing, zwei Augen, zwei Hände, ein Herz auf der Zunge.“
Geboren in Karl-Marx-Stadt, lebt und arbeitet er heute überwiegend in Bremen und Berlin. Ein weiterer Schwerpunkt seiner Berufslaufbahn ist die theaterpädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.

Als Gast spielt er die Titelrolle in „Prometheus. Eine Weltgeschichte“, der Koproduktion von Theater Mummpitz mit dem Stadttheater Fürth.
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Stephanie Hacker (Bühnenbild und Ausstattung)

Nach ihrer Ausbildung zur Fotografin begann die gebürtige Münchnerin an der Universität Bamberg die Magisterkombination Kunstgeschichte, Bauforschung und Baugeschichte sowie Archäologie des Mittelalters zu studieren. Nach Abschluss ihres Studiums folgten Hospitanzen und Assistenzen im Ausstattungsbereich. In Paris absolvierte sie an der Ecole Internationale de Théatre de Jaques Leqoc den Abschluss der Klasse für Bühnenbild.
Seit 1998 arbeitet Stephanie Hacker als freie Ausstatterin. So war sie mehrmals in Bamberg engagiert. Es folgten Engagements am Theater Erfurt, der Freilichtbühne Lohne, am Landestheater Linz und am Theater Trier. Weitere Stationen waren Chemnitz, Bonn und Gera.

Sie war 2010 für die Uraufführung „He Duda“ das erste Mal als Ausstatterin am Theater Mummpitz tätig, mit „Zanki Fransenohr“ wird die Zusammenarbeit fortgesetzt.
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Matthias Hänsel (Bühnenbild, Illustration)

Matthias Hänsel studierte Kunsterziehung und Philosophie an der TU Dresden. Theaterluft schnupperte er bei einem Praktikum am Maxim Gorki Theater Berlin. Es folgte das Studium Bühnen- und Kostümbild an der HfBK Dresden.
Der Diplom-Bühnen- und Kostümbildner ist seit 2001 freischaffend in ganz Deutschland tätig. Er entwirft und fertigt Ausstattungen für Schauspiel- und Figurentheater. Insbesondere mit dem Figurentheater marotte in Karlsruhe verbindet ihn eine jahrelange Zusammenarbeit.

Nach „Adrian und Lavendel“ war „Prometheus. Eine Weltgeschichte“ seine zweite Arbeit mit Theater Mummpitz. Er entwarf und fertigte das Bühnenbild und darüber hinaus die Puppe, die den Menschen verkörpert.
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www.bettina-
ostermeier.de

Bettina Ostermeier (Komposition und Live-Musik)

Seit 1993 lebt Bettina Ostermeier in Nürnberg und arbeitet als freie Musikerin in den Bereichen Theatermusik, Klassik, Jazz, Pop und Worldmusic. Sie studierte in Regensburg und Nürnberg klassisches Klavier und arbeitet neben ihrer konzertanten Tätigkeit sowohl im Kleinkunstbereich als auch an Stadttheatern des bayerischen Raumes, u.a. als Korrepetitorin, Orchestermusikerin, Arrangeurin, Komponistin und musikalische Leiterin. Seit Herbst 2009 ist sie am Staatstheater Nürnberg als musikalische Leiterin für das Schauspiel engagiert. 2002 erhielt sie mit FEINTON den Kulturförderpreis der Stadt Nürnberg.

Mit dem Theater Mummpitz ist sie seit Jahren eng verbunden. In Zusammenarbeit mit ihr entstanden zahlreiche Produktionen (u.a. „Pinocchio“, „Ein Bär namens Sonntag“, „Willi und die große Mauer“ und „Lottes Feiertag“).
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www.peterpelzner.de

www.myspace.de/
peterpelzner

Peter Pelzner (Musik & Komposition)

Peter Pelzner ist ausgebildeter Jazzgitarrist und Diplom-Musiklehrer und vor allem ein technisch hervorragender Live-Musiker. Als regelmäßiger Dozent bei den Fürther Jazzworkshops und auch bei den Erlanger Weekend-Jazzworkshops gibt er sein Know-how weiter. Sein Interesse gilt der schwarzen amerikanischen Musik der 40er und 50er Jahre, und seine Geschichtsforschung lässt sich hören! Auf der Bühne u.a. bei Boom & the Ballroomshakers: schwarze Tanzmusik - die Mischung aus Rock`n Roll und Swing bringt die Tanzfläche zum Kochen.
Im Mai 2009 präsentierte er sein erstes Soloalbum „Peter Pelzner and blue rythm“ auf dem New Orleans Festival in Wendelstein.
Erfahrungen als Bühnenmusiker bei Theaterprojekten sammelte er u.a. im Musical „Buddy“ im E.T.A. Hoffmann-Theater in Bamberg.

Als Gast bei der Uraufführung von „Prometheus. Eine Weltgeschichte“ lieferte er mit seiner E-Gitarre die musikalische Untermalung für die Inszenierung.
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Thurid Peine
www.thurid-peine.de

Thurid Peine (Bühnenbild)

Die gebürtige Berlinerin (Jahrgang 1978) studierte Bühnen- und Kostümgestaltung bei Professor Hans Schavernoch an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Graz. Sie hospitierte bei mehreren Hans Neuenfels-Produktionen und assistierte bei den Bühnenbildnern Reinhard von der Thannen, Johannes Schütz und bei der Kostümbildnerin Clarisse Praun-Maylunas. Anschließend arbeitete sie zuerst als Ausstattungsassistentin am Staatstheater Nürnberg und dann als freie Bühnenbildassistentin am Volkstheater Wien. Sie gewann den ersten Preis beim „Zweiten Internationalen Wettbewerb für Regie und Bühnenbild" am Schauspielhaus Graz.
Seit 2000 erarbeitete sie eigene Bühnen- und Kostümbilder für verschiedene Inszenierungen sowie in Zusammenarbeit mit der Deutschen Hochschule für Film und Fernsehen Berlin Szenenbilder für mehrere Kurzfilme.

Nach „Der Chronist der Winde“ (Koproduktion mit der Tafelhalle Nürnberg und dem ensemble Kontraste) arbeitete sie für „Willi und die große Mauer“ zum zweiten Mal als Bühnenbildnerin beim Theater Mummpitz.
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Thurid Peine

Maria Pfeiffer (Bühnen- und Kostümbild)

Nach ihrem Abitur am musischen Gymnasium in Bamberg wurde Maria Pfeiffer 2003 am Theater Mummpitz von den Theaterlüften mitgerissen und begann an der HfBK Dresden Bühnen- und Kostümbild zu studieren. Im Sommer 2010 konnte sie ihr Studium mit Auszeichnung abschließen und ist seither als freischaffende Bühnen- und Kostümbildnerin tätig.
Während des Studiums assistierte sie bereits am Theaterhaus Jena, am Staatstheater Nürnberg und für den Bühnenbildner J. Leiacker am Théâtre Royal de La Monnaie in Brüssel. Eigene Ausstattungen entstanden in Dresden in Zusammenarbeit mit dem Theater Junge Generation, in Jena, in Bamberg und am Meininger Theater.
Aufwind gewann sie daneben unter anderem bei einem Auslandsaufenthalt in Kroatien 2008 und als Jahresstipendiatin des Richard-Wagner-Verbands Bamberg 2009, der auch ihre erste Einzelausstellung initiierte.

Sie lebt mit Partner und Kind in Nürnberg und arbeitet dort, wo der Theaterwind sie hinträgt – zum Beispiel wieder zum Theater Mummpitz, als Bühnenbildnerin für „Lottes Feiertag“ und „Daniel“ und als Kostümbildnerin für „Zanki Fransenohr“.
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www.andoriro.de

André Schreiber (Kostümbild)

Seine Karriere im textilen Arbeiten begann André Schreiber Weihnachten 2000 in Berlin, als eine Nähmaschine unterm Christbaum lag. Seit 2001 arbeitet er in Nürnberg. Sein Atelier befindet sich in der Füll 12 im Nürnberger Burgviertel. Dort entwirft und fertigt er seine Kollektion "ANDOR ÍRÓ" und macht auf Wunsch auch Anfertigungen für Kunden.

Seit 2003 besteht die fruchtbare Zusammenarbeit mit dem Theater Mummpitz. Er entwickelte die Kostümbilder mit seiner charakteristischen Handschrift für „Willi und die große Mauer“ und „He Duda“. Die Zusammenarbeit wird mit „Lottes Feiertag“ fortgesetzt.
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www.recorderprojects.de

Jeremias Schwarzer (Komposition und Live-Musik)

Geboren 1969, gehört er heute zu den führenden Blockflötisten seiner Generation.
Nach Studien in Frankfurt a.M. und Zürich gewann er 1992 beim Internationalen Blockflötenwettbewerb Calw als Solist und als Mitglied des TRIO DIRITTO zwei erste Preise.
Er war Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes, des DAAD, der Stiftung Kunst und Kultur Nordrhein- Westfalen u.a. Internationale Konzerttätigkeit in Europa, USA und Israel. Aufnahmen bei verschiedenen deutschen und Schweizer Rundfunkanstalten,, Veröffentlichungen eigener CDs.
Regelmäßige Zusammenarbeit mit MusikerInnen und KomponistInnen Neuer Musik.
Unterrichtstätigkeit an der Musikhochschule Nürnberg seit 1994, Gastdozent u.a. an der Musikhochschule Wien und der New York University.

Seine Flötenkünste sind wesentlicher Bestandteil von „Das kleine Nachtgespenst“.
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Thomas Stang (Schauspiel)

Geboren im schwäbischen Tübingen, aufgewachsen aber unter der badischen Sonne. Abitur und Zivildienst am Oberrhein, den Nachbarn Frankreich immer in der Nähe. Schauspielstudium am Mozarteum in Salzburg: Kipferl und kleiner Brauner statt Café und Croissants. Theaterengagements (u.a.) bei den Salzburger Festspielen, an den Städtischen Bühnen Freiburg, in der Schweiz an den Bühnen von Solothurn/Biel und Luzern, am Wiener Volkstheater, dem Theater in der Josefstadt und dem Landestheater Coburg. Film- und Fernseharbeiten von Bravo-TV bis zu Michael Ballhaus. Seit der Gründung von co>labs tanz/theater/produktionen vor acht Jahren, lebt und arbeitet er hauptsächlich in Nürnberg.

Das erste Mal gastierte er in „Hodder, der Nachtschwärmer“. In „Daniel“ wird er bereits das sechste Mal auf der Bühne des Theater Mummpitz stehen.
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