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Die Daniel Schneider Show (11+)

Hormone, Fußball und ein bisschen Krieg in Afghanistan

Ensembleproduktion | Uraufführung

 

Daniel Schneider ist zwölf Jahre alt. Sein Bruder Stefan, der freiwillig zur Bundeswehr ging, wurde in Afghanistan stationiert und wird dort durch eine Bombe getötet.

Daniel beginnt seinen ganz eigenen Protest gegen den Krieg, gegen die Schule, gegen die Eltern:
In einer selbst gemachten Show spielt und erzählt er von all den seltsamen und merkwürdigen Dingen,
die nach dem Tod des Bruders geschahen. Er erzählt von Trauer, Verlust und Revolte, von Schnee im Haus, von einem sprechenden Brief, von unpassender Kleidung in der Schule, Hormonen, sprachlosen Eltern
und überforderten Lehrern, von Toten und Untoten, vom Sleep-In mit John Lennon und Yoko Ono,
einer unglaublichen Reise nach Mazar-i Scharif, von einer heilen Familie und nicht zuletzt von einem traumhaften Tor.

 

Es spielen: Michael Bang, Michael Schramm, Thomas Stang, Sabine Zieser

Regie: Alex Byrne | Bühne: Maria Pfeiffer | Kostüme: André Schreiber | Lichtdesign: Anuschka Freund

Bühnenbau: Gabriela Wieczorek | Regieassistenz: Nadiah Riebensahm

 

ab 5. Klasse | Dauer 70 Minuten

 

Pressestimmen:

Unter der Regie von Alex Byrne hat das vierköpfige Darstellerensemble ein Stück entwickelt, das dem Zuschauer – ohne in falsche Gefühlichkeit abzugleiten – Einblicke in eine verletzte Kinderseele gibt. In der Rolle des Daniel fungiert Michael Schramm zugleich als Erzähler, während die anderen drei Darsteller in wechselnden Rollen vor allem ihr komisches, aber auch musikalisches Talent beweisen. Am Ziel seiner Reise findet Daniel nicht nur den Geist seines Bruders, sondern auch einen Weg, mit seiner Trauer umzugehen. (Godot - Hamburger Theatermagazin, 1.7.2014)

Ein Stück, das in 70 Minuten den langen Weg vom Schock durch die Todesnachricht, über sprachlose Trauerlähmung, frühpubertäre, tief verzweifelte Verweigerungshaltung, bis zur Revolte und neuer Lebenshoffnung plausibel, voller Zartheit und mit wunderbarem Humor erzählt. (...) Der feine Humor, die vielen musikalischen Glücksmomente, eine mutige und instinktsichere Inszenierung entließen das Premierenpublikum vollkommen begeistert in die Sommernacht. (Abendzeitung Nürnberg, 7.5.2012)

Das Stück ist furchtbar lustig. Zum Brüllen komisch. (...) Und ein Loblied auf die Selbstheilkraft der kindlichen Phantasie. (Nürnberger Zeitung, 7.5.2012)

 

Lehrerstimmen:

Ich kann allen Kolleginnen und Kollegen, die eine sechste oder siebte Klasse im Fach Deutsch an Realschule oder Gymnasium unterrichten, nur empfehlen, sich Zeit und Mut für einen Besuch im Theater Mummpitz zu nehmen. „Die Daniel Schneider Show“ ist Theater auf Augenhöhe der Jugendlichen und kann einen Mehrwert für den Deutschunterricht und die Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler schaffen. (weiterlesen)

Man kann die Macher dieses Stücks nur beglückwünschen und hoffen, dass sich möglichst viele Menschen, egal welchen Alters, die Daniel Schneider Show ansehen und beginnen mitzudenken, mitzufühlen und mitzulachen.
Ein Muss für Schüler und Lehrer! (weiterlesen)