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Fotos Karin Rummel
(für größere Darstellung anklicken)

Ein Freund für Löwe Boltan ab 5 Jahren
von Erik Schäffler und Uwe Schade nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Klaus Kordon und Pieter Kunstreich.

Der König der Tiere langweilt sich unendlich in seiner Oase mitten in der Wüste. Alle anderen Tiere in der Wüste haben schreckliche Angst vor Boltan, dem Löwen, und suchen bei seinem Anblick das Weite. Welcher Wüstenbewohner traute sich in seine Nähe? Murat, das Kamel! Nicht etwa weil Murat so mutig ist! Nein, halbverdurstet hängen ihm die Höcker schon ganz schlaff vom Rücken. Er muss einfach an Boltans Quelle trinken.
Das hatte sich bisher noch keiner getraut. Schon will Boltan zubeißen, doch dann überlegt er. Das Kamel sieht aus wie jemand, der schon viel erlebt hat. Und wer viel erlebt hat, hat auch viel zu erzählen. Geschichten, die in der weiten Welt hinter der Wüste spielen.
Und zwischen Murat, dem gutmütigen Kamel, das keine Furcht kennt, und Boltan, dem nun endlich nicht mehr langweilig ist, entwickelt sich eine tiefe Freundschaft.
„Aber, pass nur auf, Kamel! Glaubst du wirklich, ein Löwe und ein Kamel können Freunde sein?“, flüstert Abdul, der neidische Wüstenfuchs. Er verspottet den weich gewordenen Boltan und bringt die Freunde fast auseinander. Aber nur fast. Die Freundschaft der beiden ist stärker.
Zum großen Glück fehlt nur noch eines. Boltan braucht eine Familie. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach einer Löwin ...
Ein Freund für Löwe Boltan erzählt von einer ungewöhnlichen Freundschaft, die sich am Ende gegen allen Spott, Zweifel und Widerstand durchsetzt. Eine musikalische Abenteuergeschichte, die von Verrat, Gefangenschaft, Befreiung und Flucht erzählt, aber auch von Mut, Vertrauen, Sehnsucht und Gefühlen – mit garantiertem Happy-End.

Es spielen und musizieren: Michael Bang & Ozan Toprak
Regie: Andrea Maria Erl
Komposition: Ozan Toprak
Bühne: Kristin Hassel
Kostüme: André Schreiber

„Es ist immer wieder faszinierend, wie mit nicht viel mehr als einem Tuch, einer Mütze, vier Plastikflaschen und einer Hand voll Sand großes Theater entsteht. Der Geist und die Bilder von 1001 Nacht sind präsent, wenn Bang und Toprak mit Verve in ihr wüstes Kammerstück einsteigen.“
(Nürnberger Nachrichten)

 

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